Wirtschaftspolitische Betrachtung
Wirtschaftlich und politisch erlebt unser Land einen beispiellosen Verfall und Niedergang. Die
Gesellschaft fragmentiert, die Grundpfeiler unseres Zusammenlebens erodieren, die
Rechtsordnung wird quasi täglich „neu ausgehandelt“, die Realwirtschaft leidet. Woran liegt
das?
Es gibt eine ganz einfache Antwort, die ich seit vielen Jahren - leider vergeblich - vor mir her
trage: Wir setzten in unserem abendländischen Kulturkreis viel zu wenig eigene
Kinder, eigene Nachkommen in die Welt!
Warum haben wir - im Gegensatz zu anderen Kulturen - so wenige Kinder? Weil
durch ausufernde Sozialsysteme, durch eine gigantische Sozialindustrie den
Menschen die Notwendigkeit genommen wird, durch eigene Nachkommen eine
Generationen-übergreifende, private Alterssicherung zu betreiben!
Die vermeintliche Absicherung im Alter durch Sozialsysteme macht eine Investition
in eigene Nachkommen für viele Menschen überflüssig.
Der Sozialismus, die soziale Hängematte, die fehlende Eigenverantwortung sind die
Ursachen für zu wenig eigene Kinder!
(Nicht umsonst steht im kommunistischen Manifest die Auflösung der klassischen Familie an
vorderster Stelle.)
Wenn nun hier über elementare Werte geschrieben wird, dann ist dies auch der Moment zum
Eingeständnis eigener politischer Fehler. Zwei wesentliche politische Fehlentscheidungen des
Verfassers sollen hier genannt werden.
1.) DDR
1989/1990 gehörte ich zu jenen, die „ja“ zur DM und „ja“ zu einer deutschen
Wiedervereinigung gerufen haben.
Man war den materiellen Verlockungen und Werbeversprechen erlegen, ohne den Preis zu
bedenken, der am Ende immer zu zahlen ist. Der Preis ist ein wuchernder Zentralstaat, der uns
heute im Wortsinn; die Luft zum Atmen nimmt.
Je größer und zentralistischer die staatlichen Strukturen sind, um so größer ist auch die
Unterdrückung. Man sieht an kleinen Ländern, wie Liechtenstein u.a., daß kleine, direkte
Strukturen dem einzelnen Bürger wesentlich mehr Rechte und Freiheiten gewähren.
Als DDR hätten wir 1990 einen eigenständigen, freiheitlichen, marktwirtschaftlichen Weg gehen
können, und wir wären heute zumindest so erfolgreich, wie unsere tschechischen Nachbarn. Es
war eine vertane historische Chance auf einen kleinen, eigenständigen Staat.
2.) AfD - VERRATEN und VERKAUFT
2013 bin ich gegen den weisen Rat meines Urgroßvaters „Junge, gehe mal nie in eine Partei!“
in die neu gegründete AfD eingetreten. Bei allen Punkten des damaligen Ur-Programms konnte
ich ein gedankliches Häkchen machen.
Relativ schnell, schon nach 3 Monaten habe ich gemerkt, daß auch die AfD zutiefst
opportunistisch handelt, und die Funktionäre ihre politischen Entscheidungen nach dem
eigenen Macht- und Geldgewinn ausrichten.
Konsequent bin ich im August 2013 aus dieser Partei wieder ausgetreten.
Der eigenen Dummheit und Eitelkeit war es geschuldet, daß ich mich habe 2014 und 2017 als
Parteiloser von den Leuten vor Ort für eine Kandidatur in Kommunal- und Bundespolitik
anwerben lassen. Zwar haben Wahlkampf und Mandat auch Spaß gemacht, aber am Ende habe
ich mich lediglich wirtschaftlich von den kungelnden, opportunistischen Berufspolitikern
ausnutzen lassen.
Auch eine AfD lebt davon, daß sie den Bürgern das verspricht, was diese gern hören wollen,
nur um am Ende den Funktionären die Taschen zu füllen.
Ehre, Ideale, Visionen werden an der Spitze nur simuliert, und heute streite ich vor Gericht mit
der sächsischen AfD um die Offenlegung des Rechenschaftsberichtes des Kreisverbandes
Erzgebirge für die Jahre 2016/2017.
Das Problem einer AfD und ähnlicher Parteien sind nicht die unterschiedlichen Strömungen und
Ideologien.
Das Problem ist grenzenloser Opportunismus und die individuelle Gier nach Beute aus dem
großen Topf der öffentlichen Mittel. Für gut honorierte Mandate werden Überzeugungen
verkauft, werden die Regeln von Anstand und Moral über Bord geworfen.
Innerparteiliche Demokratie wurde von Beginn an ausgehebelt durch strukturiert handelnde
Netzwerke und eine intrigante Parteispitze auf Landesebene.
Eine freiheitlich und konservativ ausgerichtete Vision für unser Land wird lediglich bespielt von
einer Beutegemeinschaft der Gierigsten, um Wähler zu ködern und die Bürger um ihr Geld zu
erleichtern.
Ich selbst habe in meiner politischen Unerfahrenheit und im Vertrauen auf die i.d.R.
anständigen und ehrenamtlichen Parteimitglieder vor Ort einiges Geld in diese verlogene Partei
und den Bundestagswahlkampf 2017 versenkt.
„Gedankt“ haben mir das der damalige sächsische AfD-Landesschatzmeister, Carsten Hütter
mit einer unverschämten Rechnung, der Landesvorsitzende Jörg Urban mit Verlogenheit.
Nachdem ich in 2017 als externer, angeworbener AfD-Direktkandidat gemäß Vereinbarung mit
Kreis- und Landesverband den Bundestagswahlkampf bestritten, sowie mit Geld und
Leistungen unterstützt habe, erklärt der sächsische Landesverband seit 2022 wahrheitswidrig,
daß der Herr Teubner nie im Auftrag der AfD gehandelt und alles nur für sich selbst getan
habe. Entgegen den amtlichen Wahlunterlagen behauptet die AfD vor Gericht, ich sein ein
„freier Wahlkreiskandidat“, ein „freier Direktkandidat“ gewesen, was Eingang in zwei Urteile
findet. Es stellt sich die dringende Frage: „Warum tut man das? Was will die AfD verbergen?“
Am Ende bleibt die bittere Erkenntnis: Politische Parteien, egal welcher Couleur, sind nach
Meinung des Verfassers opportunistische Beutegemeinschaften am öffentlichen Geld und am
Geld ihrer Unterstützer.
Keine Partei wird die elementaren Probleme unserer Gesellschaft lösen.
Wenn wir selbst etwas bewirken wollen, müssen wir zunächst das Wesentliche erkennen, und
die Frage nach dem Sinn unseres Lebens individuell beantworten!
Für viele Zeitgenossen scheint das schnelle Erreichen der Rente zum Lebensinhalt geworden zu
sein. :-(
Für den Verfasser ist die existentielle Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet: Es sind
die eigenen Kinder, die Nachkommen, an die wir unsere Werte weitergeben können, und in
denen letztendlich ein Stück von uns selbst weiterlebt, so, wie wir selbst hoffentlich die
Erinnerung an unsere Vorfahren bewahren.
Keine Berufspolitiker werden in ihrer Gier nach Geld und Macht am langsamen Verlöschen
unseres Volkes etwas ändern. Nur wenn wir selbst genügend Kinder zeugen und diese
wiederum unterstützen, daß Enkel und weitere Nachkommen entstehen, können wir dieses
schöne Land auch dauerhaft für uns beanspruchen. Sonst füllen Andere das Vakuum, welches
die abendländischen Zivilisationen gerade hinterlassen.
Perfekt bringt es ein kurzer Satz nach Franz Oppenheimer auf den Punkt:
„Politik ist die Bewirtschaftung der Menschen mit Zwang, Täuschung und Gewalt.“