Journaille

14.07.2026

Journaille

Der CDU-Oberbürgermeister der Stadt Schwarzenberg warnte im Dezember 2024 unsere wertgeschätzten

Kunden höchst persönlich: „Kaufen Sie besser nicht bei der Sternkopf GmbH!“

Dabei ging es um eine individuelle Medaille für ein altes Adelsgeschlecht mit Bezug zu Stadt und Schloss

Schwarzenberg.

Eine Entschuldigung für dieses geschäftsschädigende, willkürliche Handeln gibt es nicht. Vielmehr

unternimmt seine Verwaltung alles, um von dieser geschmähten Firma das hart erarbeitete Steuergeld

einzutreiben.

Die zuständigen Aufsichtsbehörden in Kreis und Land beanstanden diese willkürliche Schlechterstellung

eines einzelnen kleinen Unternehmens nicht!

Warum tut man so etwas?

Der Verfasser unterstellt diesem CDU-Oberbürgermeister ausdrücklich nicht, dass er aus purer Bosheit eine

wertschöpfende Firma seiner Stadt verächtlich macht. Viel wahrscheinlicher ist, dass dieser

Kommunalpolitiker Angst hat – nicht etwa davor, dass die Medaille handwerklich schlecht und unansehnlich

werden könnte, nein, mutmaßlich hat er Angst davor, von der Journaille kritisiert zu werden, wenn die Stadt

eine Würdigung aus den Händen eines rechts-libertären Unternehmers erfährt, der sich eben nicht als

Untertan einer politisch-medialen Beutegemeinschaft versteht.

Der 45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald J. Trump, kritisierte die europäische

Migrationspolitik während seines Besuches in Schottland am 26.07.2025 deutlich:

„Diese Einwanderung zerstört Europa. Wenn Europa die schreckliche Invasion nicht begrenzt, wird es kein

Europa mehr geben.“

Im Jahr 2015 hat der Verfasser - damals als parteiloser Mandatsträger für die AfD - im Rahmen einer

Demonstration in Grünhain-Beierfeld gegen die Merkelsche Asylpolitik klar formuliert: „Es handelt sich hier

um eine Invasion, ganz ohne Panzer und Kanonen.“

Daraufhin erfolgte per Flugblatt die öffentliche Verurteilung: „rechtsextremer Menschenfeind“

Vor diesem Hintergrund sollte der geschätzte Leser die nachfolgenden Zeilen einordnen!

In der unmittelbaren Nach-Wende-Zeit um 1990 war der Verfasser für einige Monate Angestellter bei der

Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG, dem Herausgeber der sogenannten „Freien Presse“. In der

DDR war diese Tageszeitung das Bezirksorgan der SED im Bezirk Karl-Marx-Stadt.

Daraus resultierten viele persönliche und einige freundschaftliche Kontakte zur Redaktion dieses Blattes,

und auch wenn mich der Weg ab 1991 zurück in die ostdeutsche Industrie führte, so blieb doch ein

gewisses Wohlwollen gegenüber diesem Medium und seinen Vertretern. So war es Normalität, dass es

gelegentliche unpolitische Beiträge in der „Freien Presse“ zu Wirtschaftsthemen bis ins Jahr 2009 gegeben

hat. Für eine mittelständische Unternehmensgruppe aus dem Bereich der Zulieferindustrie war es unter

anderem Aufgabe des Verfassers, den unpolitischen Kontakt zur Medienlandschaft im Sinne des

Unternehmens zu wahren.

Bis zum Jahr 2017 waren diese Kontakte auf Wirtschaftsthemen begrenzt, und erst das Engagement des

Verfassers als Direktkandidat der AfD im damaligen Wahlkreis 164 (Erzgebirge I) für die Bundestagswahl

2017 hat zu einer Intensivierung der Geschäftsbeziehung geführt. Als parteiloser Direktkandidat der AfD –

der über eigene finanzielle Mittel verfügte – war es mein persönliches Konzept (ganz zum Verdruss der

Funktionäre in der AfD), Wahlwerbung nicht über die damals amateurhaften Strukturen der AfD zu

betreiben, sondern gezielt die klassischen Printmedien zu nutzen, um möglichst viele Bürger im Erzgebirge

zu erreichen.

Dieses strategische Konzept resultierte auch aus der Erkenntnis darüber, wie das politisch-mediale

Konstrukt funktioniert:

Die klassischen Medien wissen naturgemäß ganz genau, wer über finanzielle Mittel verfügt, um

kostenpflichtige Anzeigen bezahlen zu können. Als Parteiloser war der Verfasser für einige Jahre

Fraktionsvorsitzender der AfD-Kreistagsfraktion im Erzgebirgskreis.

Was man als einfacher Kommunalpolitiker kaum begreift, lernt man erst in aller Deutlichkeit, wenn man als

Fraktionsvorsitzender über die Vergabe von – aus der öffentlichen Hand fließenden – Fraktionsgeldern

verfügen kann. Der einzelne Abgeordnete hat nur seine Stimme im Gremium, aber der Fraktionsvorsitzende

verfügt über Steuergeld, das er nach bestimmten Regeln einsetzen kann. Dazu gehört zum Beispiel die

Öffentlichkeitsarbeit. Die Medien wissen das natürlich und möchten diese Geldquellen für ihr eigenes

Geschäftsmodell erschließen.

Vor einigen Jahren erhielt ich – wie die Fraktionsvorsitzenden der anderen im Kreistag vertretenen Parteien

auch – das folgende Angebot vom Chefredakteur einer Wochenzeitung:

„Auf einer Seite (ein Beispiel finden Sie im Anhang), die immer am letzten Freitag des Monats im gesamten

Erzgebirgskreis (Auflage rund 175.000) erscheinen würde, möchten wir den Fraktionen des Kreistages die

Gelegenheit geben, sich an die Bürger zu wenden. Dafür stellen wir einen Platz von 13,5 x 9,5 Zentimetern

zur Verfügung, der von den Parteien beliebig gefüllt werden kann. Für den Komplex würden wir einen

Sonderpreis von 500 Euro erheben. Es wäre nett, wenn Sie mir mitteilen könnten, ob an diesem Format

Interesse besteht.“

Man muss sich den Text ganz genau durchlesen! Er richtet sich an Fraktionen, die mit öffentlichem Geld

ausgestattet sind, aber über den Inhalt dürfen die Parteien(!!!) beliebig bestimmen. Das heißt: Am Ende

finanziert der Steuerzahler die Öffentlichkeitsarbeit der Parteien – also seine politische Beeinflussung – mit

seinem eigenen Geld!

Mit diesem Wissen um die Käuflichkeit der sogenannten 4. Gewalt, den Medien, war es naheliegend, im

damaligen Bundestagswahlkampf nicht auf die AfD-eigenen Instrumente zu setzen, sondern mit eigenem

Geld, über bezahlte Anzeigen in der „Freien Presse“, deren wohlwollende Berichterstattung zu erkaufen.

Das hat auch erstaunlich gut funktioniert, und neben den bezahlten Anzeigen sind sympathische

redaktionelle Beiträge entstanden, zum Beispiel über den Haustür-Wahlkampf in den Dörfern des

Erzgebirgskreises. Kurz vor dem Wahltag ist mir (als Direktkandidat) der leitende Redakteur regelrecht in

den Hintern gekrochen mit der Bitte um eine private Handynummer…

Knapp verloren ist auch verloren. Nach der Wahl interessiert sich für den Zweitplatzierten niemand mehr. Als

der Verfasser 2018 den Fraktionsvorsitz abgegeben und wieder seine Sitzungsgelder an erzgebirgische

Familien mit Kindern gespendet und dies bei der Lokalredaktion der „Freien Presse“ angezeigt hat,

entstand daraus nicht etwa ein freundlicher Beitrag nach dem Motto: „Abgeordneter spendet seine

Sitzungsgelder“, nein, es entstand ein geschäftsschädigender Schmähartikel unter dem Titel: „Eisernes

Kreuz zerschlägt Marketingkonzept“.

In 2023, im Zusammenhang mit einem fragwürdigen Immobiliengeschäft einer kreiseigenen

Zweckgesellschaft (deren Aufsichtsrat ich früher war), verfasst die „Freie Presse“ mehrere Beiträge mit

Bezugnahme auf die Person des Verfassers. Der journalistische Anstand gebietet es eigentlich, dass die

betroffene Person vorher gehört werden muss.

Das läuft dann so ab: „Telefonisch habe ich Sie leider nicht erreicht, deshalb schicke ich Ihnen mein

Anliegen kurz per E-Mail. Ich habe eine eilige Presseanfrage an Sie

–

mit Bitte um Rückmeldung bis zum

heutigen frühen Abend, 5. Oktober, 17 Uhr.“

Ich war im Ausland zum Wanderurlaub und nicht erreichbar, die Frist somit unmöglich zu erfüllen. Dennoch

erscheint ein inhaltlich verzerrter, in Teilen wahrheitswidriger Artikel in der „Freien Presse“, ohne dass mir

eine faire Chance auf Richtigstellung gegeben wurde.

Die Krönung erlebt man Anfang 2024, als ein neuerlicher Artikel in der „Freien Presse“ erscheint, in dem

sich die „Freie Presse“ dafür feiert, mit dem o. g. Artikel den Klick-Rekord in 2023 erreicht zu haben.

Als ich mich im Anschluss über den Hausanwalt der „Freien Presse“ um Richtigstellung bemühe und eine

ausführliche Stellungnahme mit Hintergrundinformationen liefere, höre ich darauf ca. 16 Monate lang nichts.

Zu meiner Verblüffung erfährt aber der sächsische Landesverband der AfD von meiner einzigen

Kontaktaufnahme zur Presse. Da muss man sich schon sehr wundern!

Wundern muß man sich auch darüber, daß der, in den damaligen Protesten involvierte

Bundestagsabgeordnete der AfD von der Presse überhaupt nicht erwähnt wurde. Es werden andere

Bauernopfer an den medialen Pranger gestellt.

Es geht am Ende immer nur um Klicks, um Werbeeinnahmen, um Gelder für Anzeigen, um Abos, und

diesem Geschäftsmodell muss sich die redaktionelle Arbeit – trotz gegenteiliger Beteuerungen – immer

unterwerfen. Die kleinen angestellten Redakteure der großen Medienhäuser können ihr Lied davon

singen. :-)

Die Konsequenz: Nachdem uns der COMPACT-Verlag eine Verbindung zum sogenannten „Höcke-Taler“

untergeschoben hat, haben wir die Geschäftsbeziehung zu COMPACT beendet. Erst am 08.08.2025

erreichte uns der Anruf eines freundlichen Herren aus Bautzen, der technische Auskünfte zur sogenannten

„COMPACT-Kanzlermedaille Alice Weidel“ einholen wollte. Nein, liebe Medien, wir fabrizieren keine AfD-

Devotionalien!

Nachdem ein österreichischer Sender kürzlich dem sächsischen Landesvorsitzenden der AfD, Jörg Urban

eine Plattform für seine Propaganda geboten hat, haben wir die Geschäftsbeziehung eingeschränkt.

Das Paradoxe: Die AfD, Opfer einer s.g. Brandmauerpolitik, interveniert bei diesem Sender, wenn dieser zu

positiv über andere oppositionelle Parteien berichtet.

Das „Brandmauer-Opfer“ jammert über die Ungerechtigkeit und errichtet doch selbst Brandmauern gegen

Dritte. :-)

Den FREIEN SACHSEN, die der Meinung waren, unsere Produkte bei einem anderen Hersteller billig

kopieren zu können, verkaufen wir direkt nichts mehr. Deren Magazin „Aufgewacht“ betreibt das

gleiche parteiische Spiel, nur eben aus einer anderen Richtung.

Mit der CDU, die exorbitante Schulden mit dem euphemistischen Begriff „Sondervermögen“ verbrämt, und

deren Medien wünschen wir kein Geschäft.

Den Leuten aus der Reichsbürgerbewegung sagen wir: „Wer die geltenden Regeln nicht akzeptiert, kann

keine Geschäfte auf Basis dieser Regeln abschließen, und wird sie nicht einhalten.“

Den falschen Königen, falschen Grafen, falschen Präsidenten, wirtschaftsfernen Heilsbringern und Spinnern sagen

wir: „Wir wollen Euer Geld nicht. Geht woanders hin!“

Sollte die AfD an die Macht kommen, und sie ist in Sachsen – gemeinsam mit der opportunistischen CDU –

auf einem guten Weg dahin, muss sich der Verfasser wohl auf schlechte Zeiten vorbereiten. Wir verkaufen

also vor dem Hintergrund diverser bitterer Erfahrungen unsere Produkte nur an Privatpersonen,

Wirtschaftsunternehmen, Händler, Vereine und politisch neutrale Institutionen.

Journaille und Sozialisten (egal welcher Couleur) haben Eines gemeinsam: Sie verachten häufig die

wertschöpfende Arbeit von Industrie und Handwerk, sofern sie nicht parasitär davon zehren können.

Daher sollte man sich nicht der Illusion hingeben, daß unsere alternde, in Dekadenz erstarrte Gesellschaft

durch eine politisch-mediale Beutegemeinschaft irgendwie reformierbar wäre.

Der Verfasser erlebt seit ca. 2015 den wirtschaftlichen Niedergang unserer einst großartigen deutschen

Industrie hautnah mit. Viele Unternehmen durchleiden einen langsamen, palliativ gut eingestellten

Niedergang durch Instrumente wie Kurzarbeit, Subventionen, „Insolvenzen“, Versicherungen und

Bürgschaften, ohne das Kernproblem der schwindenden Wettbewerbsfähigkeit gegenüber jungen,

aufstrebenden Industrienationen angehen zu können. Wir werden zu Tode reguliert, und die eigentliche

Motivation für den Unternehmer, einen Profit zu erwirtschaften, wird durch wuchernde Steuern und

Abgaben, sowie durch das korrupte Spiel von Parteien und Medien ad absurdum geführt.

Am Ende zwei gratis Tipps:

Lieber Herr Oberbürgermeister!

Wenn Sie unsere Kunden vergällen, sinkt hier die Motivation zur Arbeit.

Wenn die Motivation sinkt, sinkt der Umsatz.

Wenn der Umsatz sinkt, sinkt auch der Gewinn.

Weniger Gewinn, bedeutet weniger Gewerbesteuer.

Weniger Gewerbesteuer wird Ihren städtischen Haushalt schlanker machen.

Liebe Presse!

Je mehr sie die AfD in die Opferrolle schreiben, um so mehr Wählersympathien bekommen die.

Je mehr Wählerstimmen die AfD erhält, um so mehr Mittel aus der staatlichen Parteienfinanzierung und von

Spendern fließen an die AfD.

Je mehr Geld die AfD hat, um so mehr Geld kann sie an Funktionäre verteilen und in käufliche Medien

investieren…