Journaille
Der CDU-Oberbürgermeister der Stadt Schwarzenberg warnte im Dezember 2024 unsere wertgeschätzten
Kunden höchst persönlich: „Kaufen Sie besser nicht bei der Sternkopf GmbH!“
Dabei ging es um eine individuelle Medaille für ein altes Adelsgeschlecht mit Bezug zu Stadt und Schloss
Schwarzenberg.
Eine Entschuldigung für dieses geschäftsschädigende, willkürliche Handeln gibt es nicht. Vielmehr
unternimmt seine Verwaltung alles, um von dieser geschmähten Firma das hart erarbeitete Steuergeld
einzutreiben.
Die zuständigen Aufsichtsbehörden in Kreis und Land beanstanden diese willkürliche Schlechterstellung
eines einzelnen kleinen Unternehmens nicht!
Warum tut man so etwas?
Der Verfasser unterstellt diesem CDU-Oberbürgermeister ausdrücklich nicht, dass er aus purer Bosheit eine
wertschöpfende Firma seiner Stadt verächtlich macht. Viel wahrscheinlicher ist, dass dieser
Kommunalpolitiker Angst hat – nicht etwa davor, dass die Medaille handwerklich schlecht und unansehnlich
werden könnte, nein, mutmaßlich hat er Angst davor, von der Journaille kritisiert zu werden, wenn die Stadt
eine Würdigung aus den Händen eines rechts-libertären Unternehmers erfährt, der sich eben nicht als
Untertan einer politisch-medialen Beutegemeinschaft versteht.
Der 45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald J. Trump, kritisierte die europäische
Migrationspolitik während seines Besuches in Schottland am 26.07.2025 deutlich:
„Diese Einwanderung zerstört Europa. Wenn Europa die schreckliche Invasion nicht begrenzt, wird es kein
Europa mehr geben.“
Im Jahr 2015 hat der Verfasser - damals als parteiloser Mandatsträger für die AfD - im Rahmen einer
Demonstration in Grünhain-Beierfeld gegen die Merkelsche Asylpolitik klar formuliert: „Es handelt sich hier
um eine Invasion, ganz ohne Panzer und Kanonen.“
Daraufhin erfolgte per Flugblatt die öffentliche Verurteilung: „rechtsextremer Menschenfeind“
Vor diesem Hintergrund sollte der geschätzte Leser die nachfolgenden Zeilen einordnen!
In der unmittelbaren Nach-Wende-Zeit um 1990 war der Verfasser für einige Monate Angestellter bei der
Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG, dem Herausgeber der sogenannten „Freien Presse“. In der
DDR war diese Tageszeitung das Bezirksorgan der SED im Bezirk Karl-Marx-Stadt.
Daraus resultierten viele persönliche und einige freundschaftliche Kontakte zur Redaktion dieses Blattes,
und auch wenn mich der Weg ab 1991 zurück in die ostdeutsche Industrie führte, so blieb doch ein
gewisses Wohlwollen gegenüber diesem Medium und seinen Vertretern. So war es Normalität, dass es
gelegentliche unpolitische Beiträge in der „Freien Presse“ zu Wirtschaftsthemen bis ins Jahr 2009 gegeben
hat. Für eine mittelständische Unternehmensgruppe aus dem Bereich der Zulieferindustrie war es unter
anderem Aufgabe des Verfassers, den unpolitischen Kontakt zur Medienlandschaft im Sinne des
Unternehmens zu wahren.
Bis zum Jahr 2017 waren diese Kontakte auf Wirtschaftsthemen begrenzt, und erst das Engagement des
Verfassers als Direktkandidat der AfD im damaligen Wahlkreis 164 (Erzgebirge I) für die Bundestagswahl
2017 hat zu einer Intensivierung der Geschäftsbeziehung geführt. Als parteiloser Direktkandidat der AfD –
der über eigene finanzielle Mittel verfügte – war es mein persönliches Konzept (ganz zum Verdruss der
Funktionäre in der AfD), Wahlwerbung nicht über die damals amateurhaften Strukturen der AfD zu
betreiben, sondern gezielt die klassischen Printmedien zu nutzen, um möglichst viele Bürger im Erzgebirge
zu erreichen.
Dieses strategische Konzept resultierte auch aus der Erkenntnis darüber, wie das politisch-mediale
Konstrukt funktioniert:
Die klassischen Medien wissen naturgemäß ganz genau, wer über finanzielle Mittel verfügt, um
kostenpflichtige Anzeigen bezahlen zu können. Als Parteiloser war der Verfasser für einige Jahre
Fraktionsvorsitzender der AfD-Kreistagsfraktion im Erzgebirgskreis.
Was man als einfacher Kommunalpolitiker kaum begreift, lernt man erst in aller Deutlichkeit, wenn man als
Fraktionsvorsitzender über die Vergabe von – aus der öffentlichen Hand fließenden – Fraktionsgeldern
verfügen kann. Der einzelne Abgeordnete hat nur seine Stimme im Gremium, aber der Fraktionsvorsitzende
verfügt über Steuergeld, das er nach bestimmten Regeln einsetzen kann. Dazu gehört zum Beispiel die
Öffentlichkeitsarbeit. Die Medien wissen das natürlich und möchten diese Geldquellen für ihr eigenes
Geschäftsmodell erschließen.
Vor einigen Jahren erhielt ich – wie die Fraktionsvorsitzenden der anderen im Kreistag vertretenen Parteien
auch – das folgende Angebot vom Chefredakteur einer Wochenzeitung:
„Auf einer Seite (ein Beispiel finden Sie im Anhang), die immer am letzten Freitag des Monats im gesamten
Erzgebirgskreis (Auflage rund 175.000) erscheinen würde, möchten wir den Fraktionen des Kreistages die
Gelegenheit geben, sich an die Bürger zu wenden. Dafür stellen wir einen Platz von 13,5 x 9,5 Zentimetern
zur Verfügung, der von den Parteien beliebig gefüllt werden kann. Für den Komplex würden wir einen
Sonderpreis von 500 Euro erheben. Es wäre nett, wenn Sie mir mitteilen könnten, ob an diesem Format
Interesse besteht.“
Man muss sich den Text ganz genau durchlesen! Er richtet sich an Fraktionen, die mit öffentlichem Geld
ausgestattet sind, aber über den Inhalt dürfen die Parteien(!!!) beliebig bestimmen. Das heißt: Am Ende
finanziert der Steuerzahler die Öffentlichkeitsarbeit der Parteien – also seine politische Beeinflussung – mit
seinem eigenen Geld!
Mit diesem Wissen um die Käuflichkeit der sogenannten 4. Gewalt, den Medien, war es naheliegend, im
damaligen Bundestagswahlkampf nicht auf die AfD-eigenen Instrumente zu setzen, sondern mit eigenem
Geld, über bezahlte Anzeigen in der „Freien Presse“, deren wohlwollende Berichterstattung zu erkaufen.
Das hat auch erstaunlich gut funktioniert, und neben den bezahlten Anzeigen sind sympathische
redaktionelle Beiträge entstanden, zum Beispiel über den Haustür-Wahlkampf in den Dörfern des
Erzgebirgskreises. Kurz vor dem Wahltag ist mir (als Direktkandidat) der leitende Redakteur regelrecht in
den Hintern gekrochen mit der Bitte um eine private Handynummer…
Knapp verloren ist auch verloren. Nach der Wahl interessiert sich für den Zweitplatzierten niemand mehr. Als
der Verfasser 2018 den Fraktionsvorsitz abgegeben und wieder seine Sitzungsgelder an erzgebirgische
Familien mit Kindern gespendet und dies bei der Lokalredaktion der „Freien Presse“ angezeigt hat,
entstand daraus nicht etwa ein freundlicher Beitrag nach dem Motto: „Abgeordneter spendet seine
Sitzungsgelder“, nein, es entstand ein geschäftsschädigender Schmähartikel unter dem Titel: „Eisernes
Kreuz zerschlägt Marketingkonzept“.
In 2023, im Zusammenhang mit einem fragwürdigen Immobiliengeschäft einer kreiseigenen
Zweckgesellschaft (deren Aufsichtsrat ich früher war), verfasst die „Freie Presse“ mehrere Beiträge mit
Bezugnahme auf die Person des Verfassers. Der journalistische Anstand gebietet es eigentlich, dass die
betroffene Person vorher gehört werden muss.
Das läuft dann so ab: „Telefonisch habe ich Sie leider nicht erreicht, deshalb schicke ich Ihnen mein
Anliegen kurz per E-Mail. Ich habe eine eilige Presseanfrage an Sie
–
mit Bitte um Rückmeldung bis zum
heutigen frühen Abend, 5. Oktober, 17 Uhr.“
Ich war im Ausland zum Wanderurlaub und nicht erreichbar, die Frist somit unmöglich zu erfüllen. Dennoch
erscheint ein inhaltlich verzerrter, in Teilen wahrheitswidriger Artikel in der „Freien Presse“, ohne dass mir
eine faire Chance auf Richtigstellung gegeben wurde.
Die Krönung erlebt man Anfang 2024, als ein neuerlicher Artikel in der „Freien Presse“ erscheint, in dem
sich die „Freie Presse“ dafür feiert, mit dem o. g. Artikel den Klick-Rekord in 2023 erreicht zu haben.
Als ich mich im Anschluss über den Hausanwalt der „Freien Presse“ um Richtigstellung bemühe und eine
ausführliche Stellungnahme mit Hintergrundinformationen liefere, höre ich darauf ca. 16 Monate lang nichts.
Zu meiner Verblüffung erfährt aber der sächsische Landesverband der AfD von meiner einzigen
Kontaktaufnahme zur Presse. Da muss man sich schon sehr wundern!
Wundern muß man sich auch darüber, daß der, in den damaligen Protesten involvierte
Bundestagsabgeordnete der AfD von der Presse überhaupt nicht erwähnt wurde. Es werden andere
Bauernopfer an den medialen Pranger gestellt.
Es geht am Ende immer nur um Klicks, um Werbeeinnahmen, um Gelder für Anzeigen, um Abos, und
diesem Geschäftsmodell muss sich die redaktionelle Arbeit – trotz gegenteiliger Beteuerungen – immer
unterwerfen. Die kleinen angestellten Redakteure der großen Medienhäuser können ihr Lied davon
singen. :-)
Die Konsequenz: Nachdem uns der COMPACT-Verlag eine Verbindung zum sogenannten „Höcke-Taler“
untergeschoben hat, haben wir die Geschäftsbeziehung zu COMPACT beendet. Erst am 08.08.2025
erreichte uns der Anruf eines freundlichen Herren aus Bautzen, der technische Auskünfte zur sogenannten
„COMPACT-Kanzlermedaille Alice Weidel“ einholen wollte. Nein, liebe Medien, wir fabrizieren keine AfD-
Devotionalien!
Nachdem ein österreichischer Sender kürzlich dem sächsischen Landesvorsitzenden der AfD, Jörg Urban
eine Plattform für seine Propaganda geboten hat, haben wir die Geschäftsbeziehung eingeschränkt.
Das Paradoxe: Die AfD, Opfer einer s.g. Brandmauerpolitik, interveniert bei diesem Sender, wenn dieser zu
positiv über andere oppositionelle Parteien berichtet.
Das „Brandmauer-Opfer“ jammert über die Ungerechtigkeit und errichtet doch selbst Brandmauern gegen
Dritte. :-)
Den FREIEN SACHSEN, die der Meinung waren, unsere Produkte bei einem anderen Hersteller billig
kopieren zu können, verkaufen wir direkt nichts mehr. Deren Magazin „Aufgewacht“ betreibt das
gleiche parteiische Spiel, nur eben aus einer anderen Richtung.
Mit der CDU, die exorbitante Schulden mit dem euphemistischen Begriff „Sondervermögen“ verbrämt, und
deren Medien wünschen wir kein Geschäft.
Den Leuten aus der Reichsbürgerbewegung sagen wir: „Wer die geltenden Regeln nicht akzeptiert, kann
keine Geschäfte auf Basis dieser Regeln abschließen, und wird sie nicht einhalten.“
Den falschen Königen, falschen Grafen, falschen Präsidenten, wirtschaftsfernen Heilsbringern und Spinnern sagen
wir: „Wir wollen Euer Geld nicht. Geht woanders hin!“
Sollte die AfD an die Macht kommen, und sie ist in Sachsen – gemeinsam mit der opportunistischen CDU –
auf einem guten Weg dahin, muss sich der Verfasser wohl auf schlechte Zeiten vorbereiten. Wir verkaufen
also vor dem Hintergrund diverser bitterer Erfahrungen unsere Produkte nur an Privatpersonen,
Wirtschaftsunternehmen, Händler, Vereine und politisch neutrale Institutionen.
Journaille und Sozialisten (egal welcher Couleur) haben Eines gemeinsam: Sie verachten häufig die
wertschöpfende Arbeit von Industrie und Handwerk, sofern sie nicht parasitär davon zehren können.
Daher sollte man sich nicht der Illusion hingeben, daß unsere alternde, in Dekadenz erstarrte Gesellschaft
durch eine politisch-mediale Beutegemeinschaft irgendwie reformierbar wäre.
Der Verfasser erlebt seit ca. 2015 den wirtschaftlichen Niedergang unserer einst großartigen deutschen
Industrie hautnah mit. Viele Unternehmen durchleiden einen langsamen, palliativ gut eingestellten
Niedergang durch Instrumente wie Kurzarbeit, Subventionen, „Insolvenzen“, Versicherungen und
Bürgschaften, ohne das Kernproblem der schwindenden Wettbewerbsfähigkeit gegenüber jungen,
aufstrebenden Industrienationen angehen zu können. Wir werden zu Tode reguliert, und die eigentliche
Motivation für den Unternehmer, einen Profit zu erwirtschaften, wird durch wuchernde Steuern und
Abgaben, sowie durch das korrupte Spiel von Parteien und Medien ad absurdum geführt.
Am Ende zwei gratis Tipps:
Lieber Herr Oberbürgermeister!
Wenn Sie unsere Kunden vergällen, sinkt hier die Motivation zur Arbeit.
Wenn die Motivation sinkt, sinkt der Umsatz.
Wenn der Umsatz sinkt, sinkt auch der Gewinn.
Weniger Gewinn, bedeutet weniger Gewerbesteuer.
Weniger Gewerbesteuer wird Ihren städtischen Haushalt schlanker machen.
Liebe Presse!
Je mehr sie die AfD in die Opferrolle schreiben, um so mehr Wählersympathien bekommen die.
Je mehr Wählerstimmen die AfD erhält, um so mehr Mittel aus der staatlichen Parteienfinanzierung und von
Spendern fließen an die AfD.
Je mehr Geld die AfD hat, um so mehr Geld kann sie an Funktionäre verteilen und in käufliche Medien
investieren…